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Simon Jenny studierte am Konservatorum Zürich (heute Zürcher Hochschule der Künste) Horn, Klavier und Schulmusik. Ein Weiterstudium führte ihn nach Freiburg i. Br.
Als Hornist im Tonhalleorchester, als Mitglied im Festspielorchester Luzern, durch Engagements bei den Festival Strings, der Camerata Bern, dem Collegium musicum, dem Zürcher Kammerorchester, in solistischen und kammermusikalischen Formationen, sammelte er seine musikalischen Grundlagen.
Eine kirchenmusikalische Ausbildung befähigte ihn, Chorarbeit als wichtigen Teil seiner musikalischen Tätigkeit aufzunehmen. Er leitete verschiedene Kirchenchöre, aber auch Frauenchöre.
Nach einem Theologiestudium an der Uni Bern, dahinein auch seine Gründung des Uniorchesters Bern fiel, war er 19 Jahre lang Pfarrer in Huttwil BE. Dabei schuf und leitete er die "Huttwiler Kirchenspiele", führte Stücke mit Theater, Musik, Chor und Tanz zu biblischen oder kirchengeschichtlichen Themen auf, schrieb und konzipierte auch eigene Stücke und veranstaltete viele Events im Schnittpunkt von "Kirche und Kunst".
Seit 2010 freischaffend (www.simonjenny.ch) als Coach für "Theologisches Theater" (www.biblische-spiele.ch), musikalisch-liturgische Beratung in Kirchgemeinden, als Musiker mit Kammermusik und als Leiter der Gallay-Hornquartetts. Spezielle Chorprojekte mit Chor ad hoc (so das "Konzert der Stille" mit Texten (Bruno Ganz), Musik, Chor, Raum und Lichtgestaltung; Herbst 2011).
Seit 2006 leitet Simon Jenny die "Ökumenische Akademie im Nidelbad" (www.oek-akademie.ch) und veranstaltet oder leitet darin Seminarien, Tage und Erlebnisse zu den verschiedensten Themen. Im Rahmen der Akademie ist er mit Hans-Jürgen Hufeisen, Musiker und Komponist auf musikalisch-spirituellen Reisen in der Schweiz unterwegs.
Seit Mai 2011 hat er die musikalische Leitung der Thuner Kantorei übernommen.
"Grosse Werke mit Chor und Orchester aufzuführen ist nicht mein einziges Anliegen. Mir sind Erleben in der Probe, die Menschen im Chor ebenso wichtig. Texte, Musik und Menschen in all ihrer Komplexität zu einem Ganzen zusammen zu fügen, ist mir ein grosses Bedürfnis.
In Gottesdiensten geht es darum, die Singkultur in Feiern zu fördern, Chorgesang und Lieder in Gottesdiensten der Orgelmusik und dem Wort zur Seite zu stellen und kleine Singerlebnisse mit der Gemeinde zusammen zu gestalten.
In Konzerten gilt es, auch andere Formen zu suchen, so dass Geist und Materie, Aufwand und Ertrag, Äusseres und Inneres in gutem Verhältnis zueinander stehen.
Freude und Humor, Spiel und Tiefe, Ernst und Ausgelassenheit mögen sich beim Proben durchdringen. Und ich würde mich freuen, in diesem Tun mit Menschen aller Altersstufen zusammen zu arbeiten.
Ich möchte in Konzerten dazu beitragen, dass Zuhörende und Ausführende gleichermassen von Texten, Musik und dem eigenen Erleben berührt werden und heilsame Augenblicke entstehen".
April 2011/sj
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